Katholische Kirchengemeinde St. Marien Geisweid - Gemeindeleben

Gemeindeleben

Seelsorgeteam

Pfarrer
Karl-Hans Köhle
Gemeindereferentin
Ulrike Weber
Pastor
Dr. Adrian Wypadlo
Gemeindeassistentin
Nicoleta Balint

Gottesdienste

Sonntag 11:15 Uhr Hochamt
Samstag 19:15 Uhr Vorabendmesse (jeden 1. Samstag im Monat)

 

Aktionen und Initiativen

WJT
Weltjugendtag
MaZ
Missionar auf Zeit

 

Gruppierungen

PGR
Pfarrgemeinderat
KV
Kirchenvorstand
Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Katholische Junge Gemeinde (KJG)
Katholische Arbeiterbewegung (KAB)
Caritas
AK
Arbeitskreise
Kinder- und Jugendgruppen
Chöre und Musikgruppen

Hintergrund / Geschichte der Gemeinde

wie sie entstanden ist

unser Selbstverständnis

 

Gemeinde heute

...im "Pastoralverbund Hüttental-Freudenberg"

Seit dem 1. November 2002 gehört unsere Gemeinde mit den Gemeinden Heilig Kreuz und St. Joseph Weidenau und St. Marien Freudenberg zum Pastoralverbund Hüttental-Freudenberg.

Hauptamtlicher Leiter ist Pfarrer Karl-Hans Köhle von St. Joseph. Gemeinsam mit den Geistlichen der anderen Gemeinden, mit Pastor Dr. Adrian Wypadlo, der Gemeindereferentin Ulrike Weber und der Gemeindeassistentin Nicoletta Balint bilden sie das Seelsorgeteam für den Pastoralverbund. Für unsere Gemeinde St. Marien ist Pfarrer Köhle zugleich unser Pfarrvikar, seelsorgliche Aufgaben übernehmen hier vor Ort besonders auch Pastor Wypadlo, Gemeindereferentin Frau Weber und Gemeindeassistentin Nicoletta Balint.

Mit der Einrichtung und Errichtung des Pastoralverbundes wird u.a. dem zunehmenden Priestermangel Rechnung getragen. Die einzelnen Gemeinden bleiben als selbständige Gemeinden bestehen. Freiwerdende Stellen werden aber nicht mehr direkt besetzt.

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Wir sind eine junge Kirchengemeinde

Ende der 50er Jahre wurde für die Mitarbeiter der damaligen Stahlwerke das Siedlungsgebiet des heutigen Wenscht erschlossen und in den 60er Jahren bebaut. Die Anfänge einer eigenen Gottesdienstgemeinde gehen auf das Jahr 1956 zurück. Ursprünglich zu St. Joseph Weidenau gehörig, wurde 1963 eine Pfarrvikarie mit eigener Vermögensverwaltung geschaffen. Der Kirchbau von St. Marien wurde am 25. Oktober, dem Christkönigsfest, 1959 eingeweiht.

Zur neuen Pfarrvikarie gehören außer dem Wenscht Teile von Geisweid, sowie die Stadtteile Sohlbach und (seit 1980) Buchen. Die Gemeinde umfasst ca. 1500 katholische Christen. Das Gemeindehaus wurde am 14. Januar 1972 eingeweiht.

Wir sind eine gewachsene Gemeinde

Die Menschen, die hier nach dem Kriege bei den Stahlwerken Südwestfalen Arbeit und im neuerschlossenen Wohngebiet der Wenscht ein neues Zuhause fanden, suchten inmitten der wirtschaftlichen Aufbauphase Orientierung im Glauben und Begegnung untereinander. Sie kamen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands. Glaube und Kirche waren damals den Menschen ebenso nahe wie Beruf und eigenes Zuhause. Die Kirche blieb nahe genug an der Lebenswelt der Menschen, und die Menschen fühlten sich mit ihrer Kirche verbunden. Die beiden Kirchen waren inmitten der Lebens-und Arbeitswelt Zentren geistlicher Besinnung und sozialen Engagements. So sind die evangelische Kirche (an der Ziegeleistraße) und die katholische Kirche (am Hans-Böckler-Platz) aus den religiösen Bedürfnissen der Menschen damals aufgebaut und ausgestaltet worden. Heute ist diese Generation aus dem Arbeitsprozess weitgehend ausgeschieden, aber die Erinnerung an die Anfangssituation ist im Wenscht lebendig geblieben.

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Wir haben ein gewachsenes Selbstverständnis als Kirche vor Ort

Jede katholische Gemeinde ist auf vielerlei Weise Teil der Weltkirche, ist in ihr ebenso geborgen wie eingebunden, lebt und atmet in ihr. Dennoch kann auch eine katholische Gemeinde eine eigene Gestalt entwickeln, die Ausdruck ihrer besonderen Situation und ihres Bewusstseins von Kirche vor Ort ist.

Die Anfänge der Wenschtgemeinden fielen in die Zeit des 2. vatikanischen Konzils und der anschließenden Bischofssynode. Diesem Reformprozess fühlt sich die katholische Gemeinde im Wenscht zutiefst verpflichtet Dies gilt es zu bewahren und fortzuentwickeln.

Die beiden Kirchen im Wenscht sind in der konkreten Lebenswelt der Menschen gewachsen und geworden, was sie heute noch sind. Aus der gemeinsamen Arbeits - und Lebenswelt erwuchs ein ökumenisches Interesse und Bewusstsein, das zu einem engen Zu- und Miteinander der Kirchen im Wenscht führte. Die Kirchen haben die Menschen zusammengeführt und zusammengehalten, haben Brücken zueinander gebaut. Veranstaltungen beider Kirchen werden von beiden Seiten besucht, und wir halten dies für 'normal'. Gemeinsames ist aufgebaut und durchgehalten worden: u.a. ökumenisches Kinderfest seit 25 Jahren, ökumenische Bibelwoche, Martinszug, ökumenische Gottesdienste, gemeinsames Singen beider Chöre, regelmäßige Zusammenkünfte von Pfarrgemeinderat und Presbyterium. Dies ist in erster Linie ein Verdienst der Menschen, die hier leben und die 'ihre Kirche' mitgestalten, vor allem aber auch der Pastöre beider Kirchen, die ein offenes Ohr für die Möglichkeiten von Christsein heute und den nötigen Mut hatten und haben, diesen Weg zu gehen, die Gemeinsames eher ins Bewusstsein hoben als Trennendes, die auf Gewohntes verzichteten, um Neues zu ermöglichen.

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Katholische Kirchengemeinde St. Marien Geisweid
Hans-Böckler-Platz 12
57078 Siegen